Bevor sich das Schuljahr dem Ende neigt und unsere 4. Klässler:innen die Grundschule verlassen, kamen sie noch einmal in den Genuss des F.ü.R.-Programms der Schallenbergschule.
Zu Beginn näherten wir uns dem Thema „miese“ und „ermutigende“ Aussagen erst einmal spielerisch. Jeder durfte sich zwei Tennisbälle nehmen, das Wort darauf vorlesen und entscheiden, ob es in den Eimer für die miesen Worte oder in den Eimer der ermutigenden Worte gehört. Das zeigte ganz gut, dass jeder ganz individuell für sich bewertet, wie er Worte selbst empfindet. Ein „richtig“ und ein „falsch“ gibt es dabei nicht.
Bei der nächsten Szene spielten die Eltern eine Situation während einer Mathearbeit vor, die sehr gut veranschaulichte, dass Worte schulische Leistungen beeinflussen können – zum Guten, aber leider auch zum Schlechten. Sie können entweder aufmuntern und ermutigen und so die Kinder positiv unterstützen. Negative Aussagen können sie jedoch weiter verunsichern und ihnen schaden. Unsere 4. Klässler:innen merkten sich für die Zukunft den Spruch: „Zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr raus, ich mach mir nichts draus!“

Der anschließende „Streber-Rap“ sorgte nicht nur für eingehende Rhythmen, sondern auch für viel Spaß – immerhin konnten sich alle einmal den „Streber-Hut“ aufsetzen.
Beim 1. Film zeigten zwei Geschwisterkinder ganz anschaulich an einer Alltagsszene, wie das Thema „Wut“ entsteht, was ein Streit anrichten kann und wie solche Situationen im Vorfeld schon verhindert werden können. Wir sprachen darüber, wie man seine Gefühle besser verstehen und sich beruhigen kann.

Danach widmeten wir uns dem Thema „Zivilcourage“ und lernten was das Wort überhaupt bedeutet. In den „Logo-Nachrichten“, die das F.ü.R.-Team vorspielten, wurde ein Bespiel gezeigt, die über einen Vorfall an einer Schule handelte. Wir haben darüber gesprochen, wie man sich als Mitschüler oder Mitschülerin besser hätte verhalten können. In Kleingruppen eingeteilt, diskutierten wir dann über verschiedene Situationen, in denen Zivilcourage wichtig ist.

Dabei lernten die Kinder vor allem, dass es wichtig ist, sich auch selbst zu schützen und wie sie sich bei einem Vorfall am besten Hilfe organisieren können.
Danach war nochmals Stühlerücken angesagt und der 2. Film stand auf dem Programm. Dieser zeigte die Einzigartigkeit des Körpers. Dieser Film ist immer sehr spannend, da man über den eigenen Körper viel lernt, was sehr beeindruckend sein kann. Wir haben zum Beispiel gelernt, dass wir 96.000 Kilometer Blutbahnen in unserem Körper haben. Das ist schon sehr krass!

Da die Kinder an diesem Vormittag so schön mitgearbeitet haben, wurde noch das Buch „Du bist einmalig“ vorgelesen, das extra noch etwas passender für die Schallenbergschule umgeschrieben wurde. Selten hat man so eine Stille im Klassenzimmer erlebt. Alle lauschten mucksmäuschenstill der schönen Geschichte. Ein gelungener Abschluss für diesen Vormittag.
Liebe Viertklässler, ihr seid nun gestärkt und bestens vorbereitet für alles was euch in der Zukunft erwartet – wir wünschen euch das Beste für die weiterführende Schule. Macht’s gut!
Euer F.ü.R.-Team der Schallenbergschule